Freiheit finden von James Low

Das Buch wird zum 14.06.2022 (20. Jahrestag von Chimed Rigdzin Rinpoche nach westl. Kalender) regulär im Buchhandel erscheinen. Wie immer möchten wir es hier ab sofort zur Subskription (bis 16.5. 20% Rabatt, anschl. bis 13.6.22 10% Rabatt) anbieten. Bitte dafür den Code „Subskription“ am Ende des Bestellvorgangs angeben. Das Buch gibt es auch in englischer Sprache hier.

edition khordong im Wandel Verlag, Berlin, 14.06.2022, 314 Seiten, 1 farbige Abbildung, Festeinband (Hardcover), 22×15cm, ca. 520g, 35€, ISBN: 978-3-942380-33-1

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Bei dem Buch handelt es sich um neu überarbeitete Übersetzungen von klassischen und einigen neueren Texten, die zum größten Teil zuerst unter der Obhut von Chimed Rigdzin Rinpoche angefertigt wurden. Diese ihm sehr wichtigen Texte sind von ungeheurem Wert für unsere buddhistische Praxis, um z.B. mit alltäglichen Schwierigkeiten umzugehen, das Ursache-und-Wirkungs-Prinzip zu erkennen und in den Pfad einzubeziehen, Emotionen und deren Ursache zu erkennen und das illusorische Ego abzuschneiden, und, im letzten Teil, durch die weite allumfassende Sicht des Dzogchen, Leerheit in ihrer Vielfältigkeit zu erfahren und zu verwirklichen. Alle Texte sind eine tiefe Inspiration und zeigen den großen Reichtum buddhistischer Lehre. Ihnen vorangestellt sind äußerst hilfreiche und tiefgehende Einführungen von James Low. Wir würden uns freuen, wenn diese Schätze zu Resultate bringender Übung und wirklichem Verständnis führen würden.

Vom Buchrücken:
Dieses Buch zeigt drei Wege zum Erwachen auf. Der erste Teil, Den guten Kampf kämpfen, befasst sich damit, wie wir uns achtsam dem Unterfangen widmen können, unseren vertrauten und oft bequemen einengenden Gewohnheiten zu entsagen. Hierbei geht es darum, unser vertrautes Ego-Heim zu verlassen und sich auf die Suche nach etwas zu machen, das scheinbar nur anderswo vorhanden ist.

Der zweite Teil, Irrtümliche Identitäten, handelt von den Möglichkeiten, Ehrlichkeit zu entwickeln und den nötigen Mut, um mit den karmischen Folgen früherer Handlungen umzugehen, die auf unsere einengenden Gewohnheiten und ständig wechselnden, falschen Identitätsvorstellungen zurückgehen. Hierbei geht es darum, zu erkennen, wie unsere Selbstbezogenheit anderen geschadet und uns blind für unsere gegenseitige Abhängigkeit gemacht hat.

Im dritten Teil, Süße Einfachheit, geht es darum, wie wir uns entspannen und von allen einengenden Gewohnheiten befreien können, um so mühelos in unserer uneingeschränkten, ureigenen Freiheit zu verweilen. Hier steht das Erwachen unseres Geistes in seiner tatsächlichen Seinsweise im Fokus.

Diese drei Teile schlagen unterschiedliche Saiten an, die jedoch durch die ihnen zugrundeliegende Botschaft der Freiheit miteinander harmonieren und zusammenpassen. Der Buddha bot uns alles, was er war, als Hilfe an. Geben wir uns ganz dem Pfad hin, erwachen wir mit demselben Lächeln, das er uns schenkt.

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Über die Texte im Buch (aus der Einführung zum Buch):

Der erste Teil, Kämpfe den guten Kampf, beinhaltet einen Schlüsseltext der Theravada-Tradition des Buddhismus. »Das Dhammapada« legt die Bedeutung der Ethik klar als notwendigen Bezugsrahmen dar, wenn wir wünschen, dass unsere Erfahrung erfüllend ist. Negative Handlungen führen zu negativen Konsequenzen und positive Handlungen führen zu positiven Konsequenzen. Das mag allzu simpel und sogar naiv erscheinen. Aber die Idee einer Vorherbestimmtheit, der der Entfaltung von Ursache und Wirkung innewohnt, schenkt uns einen Blickwinkel, der es uns ermöglicht zu Verstrickungen auf Distanz zu gehen. Dies wiederum gestattet unsere Absichten im Licht ihrer kurz- und langfristigen Folgen zu überprüfen. Eine Handlung von Körper, Stimme und Geist generiert ihre jeweiligen Resultate und Auswirkungen. Niemand anderer, weder Gott noch Teufel, belohnt oder bestraft uns. Die Vielzahl möglicher resultierender Erfahrungen ergibt sich rein aus der Logik von Absicht und Vollzug

Der zweite Teil, Irrtümliche Identitäten, gehört der Mahayana-Tradition des Buddhismus an und befasst sich mit dem bekannten Text »Das Rad der scharfen Waffen«. Dieser schöne und berührende Text beleuchtet die Macht des Karmas und die schreckliche Tatsache, dass wir den Konsequenzen unserer Handlungen nicht entkommen können, es sei denn, wir erwachten aus unserer eigenen dualistischen Verblendung. Fälschlicherweise halten wir die vielfältigen Erscheinungsformen der Leerheit für unablässig entstehende reale Wesen und Dinge. Diese falsche Identifikation wird immer weitere Folgen haben, solange wir nicht erkennen, was geschehen ist. Separieren wir Selbst und Anderes und tun so, als wären wir wichtiger als andere, verbirgt diese Selbstbezogenheit unser eigenes Potenzial und macht uns blind für das Potenzial der anderen.

Der dritte Teil, Süße Einfachheit, präsentiert vier kurze Texte. Der erste Text, »Die Lampe, die das wesentliche der Meditation klar erkennen lässt« von Tsultrim Zangpo, auch als Tulku Tsulo bekannt, legt die Leerheit dar und öffnet den Weg zur Dzogchen Tradition des Buddhismus, die im Mittelpunkt der drei weiteren Texte steht. Tulku Tsulo betont die Wichtigkeit des Urgrundes oder Ursprungs. Wenn man weiß, woher Dinge stammen, erfasst man leichter, was sie sind. Der nächste Text ist »Samantabhadras Wunschgebet«. Man glaubt, dieser Text besteht aus den eigenen Worten des Ur-Buddhas. Deutlich und detailliert zeigt er, wie das endlose Schauspiel der sechs Daseinsbereiche Samsaras im Theater bzw. in der Sphäre des ungeborenen Geistes aufgeführt wird. Dies bildet den Rahmen für Gonpo Wangyals kurze Einführung in das Wesen des Geistes: »Das Aufzeigen der Gegenwärtigkeit als die Mutter aller Buddhas«. Es handelt sich um einen Praxistext, jeder Satz kann aktiv genutzt werden, indem man sich mit ihm auf eine sich öffnende Gegenwärtigkeit einlässt. Der abschließende Text von Ayu Khandro ist ebenfalls ein kurzer Dzogchen Praxistext: »Die Aufzeichnung des Herzensrates der Dakini ›Unzerstörbares Glorreiches Licht‹«. Er dient all jenen als ausgezeichnete Gedächtnisstütze, die viele Belehrungen erhalten haben und vermittelt auch einen guten ersten Eindruck davon, wie man sich als Gewahrsein erkennt. Für weitere Informationen zu den Texten siehe das komplette Vorword hier weiter unten.

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